Aktuelles zur Finanzsituation

Veröffentlicht am 01.03.2022 in Fraktion

Jahresrechnung 2019 um 11 Millionen Euro besser als im Planansatz
Sehr erfreulich ist die endgültige Jahresrechnung der Gemeinde für das Jahr 2019: Wie bereits schon 2018 ist die festgestellte Jahresrechnung auch im Jahr 2019 um einen zweistelligen Millionenbetrag besser ausgefallen als im Haushaltsplan veranschlagt.
Einem Schuldenstand von 14,3 Millionen Euro stehen 11,3 Millionen Euro an Rücklagen gegenüber. Derart gute Zahlen gab es zuletzt vor über 20 Jahren unter Martin Altenbach. Aber wir wissen, diese hohen Rücklagen sind für die Gemeinde auch sehr wichtig: Weitere große Aufgaben stehen an. Feuerwehrhaus, Kindergärten, Straßensanierungen oder auch Forderungen im Rahmen einer Bürgschaft gegenüber dem Kommunalen Versorgungsverband KVBW (einem „Erbe“ aus der Glaser-Zeit). Auch für das laufende Haushaltsjahr ergeben sich deutliche Verbesserungen gegenüber der Veranschlagung im Haushaltsplan: So gibt es einen sehr hohen Liquiditätsbestand von rund 17,4 Mio. Euro (Bilanz zum 31.12.2021).

In Sachen Bürgschaft zeichnet sich erstes Licht am Ende des Tunnels ab.
So heißt es in der Vorlage zur letzten Gemeinderatssitzung:

„Aus den laufenden Gesprächen mit dem KVBW hat die Verwaltung erfahren, dass die tatsächlich zu erwartende Zahlung der Gemeinde an den KVBW geringer ausfallen wird als die durch die Rückstellung berücksichtigten 15,4 Mio. Euro. Die endgültige Höhe steht noch nicht fest, jedoch wurde deshalb eine erhebliche Reduzierung des Liquiditätsbedarfs berücksichtigt.
Die Gemeinde kann (…) die vorgesehenen Investitionen bezahlen und eine mögliche Zahlung an den Kommunalen Versorgungsverband BW (KVBW) aus der Gewährträgerhaftung für die frühere Kurklinik leisten.“

 

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