Erweiterung Don Bosco, Radiomuseum und Kurortentwicklung

Veröffentlicht am 11.09.2019 in Fraktion

Spatenstich für die Erweiterung des Kindergartens Don Bosco
Gute und möglichst vielfältige Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder aller Altersstufen in allen drei Ortsteilen ist ein zentrales Ziel unserer Politik für Waldbronn. Auf Grund des großen Bedarfs an Betreuungsplätzen erfolgte nun der Spatenstich für die Erweiterung des Kindergartens Don Bosco um drei Gruppen. Die Planungsarbeiten waren sehr umfangreich und erfolgten in enger Absprache mit dem Träger und der Kindergartenleitung. Nun wünschen wir einen guten und planmäßigen Baufortschritt, damit die dringend benötigten Räumlichkeiten nach dem Sommer 2020 zu Verfügung stehen.
Auch weiterhin wird das Thema Kindergartenplätze eine große Aufgabe und Herausforderung für unsere Gemeinde bleiben.

Wiedereröffnung des Radiomuseums
Vergangene Woche wurde das Radiomuseum in etwas verkleinerter Form wiedereröffnet. Wir freuen uns sehr, dass die außergewöhnliche Sammlung historischer Geräte weiter erhalten bleibt und für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
In der Kombination mit der Kinder- und Jugendbücherei wurde somit eine sehr gute Lösung gefunden, für die wir uns immer stark gemacht haben.
An dieser Stelle ein herzlicher Dank an das ehrenamtliche Radiomuseumsteam für das große und außergewöhnliche Engagement seit nunmehr 30 Jahren!

Waldbronn erhält umfangreiche Fördermittel für die Kurortentwicklung
Dank einem ganzen Paket an Maßnahmen, dass die Kurverwaltung zusammengestellt hat, erhält die Gemeinde nun insgesamt 180 000 Euro an Fördermitteln des Landes. Diese Mittel wurden nun von Minister Guido Wolf bei einem Ortstermin in Waldbronn übergeben. Somit summieren sich die Fördergelder, die die Gemeinde in den letzten Jahren erhalten hatte auf stolze 2,5 Millionen Euro.
Mit den Geldern soll unter anderem eine neue Beschilderung der Kur-Terrainwege erfolgen. Wichtiges Element dieses Wegenetzes ist auch die Kurparkbrücke, für die auf diesem Wege über 30000 Euro an Sanierungszuschüssen an die Gemeinde fließen. Gelder die es ohne ein derartiges Gesamtkonzept nicht gegeben hätte. Den größten Zuschussanteil erhält die Gemeinde für die Sanierung des ehemaligen Therapieparks neben der Kurklinik. So entsteht einerseits für die Klinikpatienten ein attraktiver Park für Therapiemaßnahmen, andererseits auch ein neuer „Waldpark“ für die Öffentlichkeit. Die nicht durch Zuschussmittel abgedeckten Kosten für den Park werden größtenteils durch einen Pachtvertrag mit der SRH-Klinik getragen und an die Gemeinde zurückfließen.

Jens Puchelt, Fraktionsvorsitzender